Dummy

Oliver Gehrs über sein Magazin “Dummy” und die deutsche Medienlandschaft im Netz:


Link: sevenload.com

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YouGov

Onlineumfragen des Economist und YouGov im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen:

The Economist/YouGov poll is a partnership between The Economist and YouGov, a leading online pollster, to research American public opinion in the run-up to the presidential election on November 4th 2008. Our weekly poll, based on a sample of 1,000 adult Americans, will look at standard measures of public opinion. And it will also try to use the speed of internet polling to ask topical questions each week.

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Rückblick auf die bisherigen Folgen des Elektrischen Reporters

Wer den Elektrischer Reporter noch nicht kennt oder nicht die Zeit sämtliche Episoden anzusehen, kann sich mit diesem Video einen Überblick verschaffen:

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Killerspiele und das öffentlich-rechtliche Fernsehen

YouTube Video des Bremer Jurastudenten Matthias Dittmayer, der die Berichterstattung von öffentlich-rechtlichen Sendern analysiert hat und auf eine Vielzahl von Fehlern gestoßen ist (Interview mit jetzt.de):

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Was die Musikindustrie zeigen muss

Das amerikanische Gerichte zu eher hohen Geldsummen neigen wenn es um Ersatzforderungen geht, mag ja ein zu Gunsten von Vorurteilen verzerrtes Bild sein. Doch wenigstens im Falle der Berechnung von rund 750 Dollar für jeden via Filesharing verbreiteten Musiktitel muss die Musikindustrie, so berichtet heise, jetzt offenlegen, wie eine solche Summe zustande kommt. Sollte was an der Berechnugn nicht stimmen, kann man sich aber sicher auf die

pauschale Festsetzung des Schadensersatzes unabhängig vom tatsächlich erlittenen Schaden zwischen 750 und 150.000 US-Dollar

einigen. Da bin ich mal gespannt.

Was die Musikindustrie lernen muss

Johnny Häusler von Spreeblick hat einen ausgezeichneten Artikel geschrieben, der Verantwortlichen der Musikindustrie vielleicht hilft, endlich dort Chancen zu sehen wo man heute nur Übel vermutet. Der Ton macht die Musik:

Ich kenne Menschen, die in der Musikindustrie beschäftigt sind. Einige von ihnen mag ich sehr und ich schätze ihre Leidenschaft für Musik und ihr Engagement für die Künstler, mit denen und für die sie arbeiten. Während sie mir die rechtlichen und internationalen Gegebenheiten und Änderungsnotwendigkeiten ihrer Branche erläutern können, kann ich aus dem Netzkästchen plaudern. Und gemeinsam grübelt man so hin und wieder über mögliche Lösungsansätze für die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft, wobei mir die größte Hürde immer wieder die zu sein scheint, dass Neuerungen gesetzlicher und inhaltlicher Art fast ausnahmslos internationaler Natur sein müssten. Was die Sache nicht leichter macht.

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Ein Netz für Kinder

Vielleicht sollte die Bundesregierung einfach für alle Nutzer so ein Netz einrichten. Das wäre doch die Lösung, dann können wir alle geschützt, sicher und gefahrenlos den Umgang mit den Neuen Medien erlernen:

Zusammen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29. November 2007 die Internetplattform für Kinder “www.fragfinn.de” starten. “Die Neuen Medien bedeuten eine große Chance für unsere Kinder. In dem geschützten “Netz für Kinder” können sie sich in unterhaltsamer Weise informieren, in sicheren Chats miteinander kommunizieren und gleichzeitig durch selbständiges Navigieren den Umgang mit dem Medium Internet gefahrlos erlernen. Ich danke Staatsminister Bernd Neumann für seine Initiative, die ein beispielhaftes Bündnis von Staat und Gesellschaft im Interesse unserer Kinder geschaffen hat. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Angebot möglichst weite Verbreitung findet”, erklärte die Bundeskanzlerin zur Freischaltung der Website.

Was könnte man besser machen?

Fragfinn ist ungeachtet der sarkastischen Bemerkung weiter oben, ein gutes Angebot für Kinder, da es besorgten Eltern die Angst vor den neuen Medien nimmt. Es entbindet sie jedoch nicht von jeglicher Verantwortung. Die Gefahr von solchen Angeboten ist, dass sie zugleich Chancen und Herausforderungen des Internets ausblenden.

Eltern und Kinder müssen aber gemeinsam das Netz als kulturellen Raum begreifen und voneinander lernen damit umzugehen. Der erste Schritt ist nicht Zensur, sondern das gemeinsame Erkunden. Der zweite Schritt ist Anerkennung und Verständnis für die Welten die Kinder im Netz schaffen. Der schritte Schritt ist die beständige Motivation, um die Neugier der Kinder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Gemeinsames Basteln und Spielen, wie man es bei Kindern, die viel Zeit vor dem Fernseher verbringen vermisst, ist am und mit dem Computer wieder möglich. Man sollte neue Möglichkeiten nicht vertun, indem man die Gefahren überbetont. Wenn Kinder lange alleine sind und keine “echten” Freunde haben, war das schon immer problematisch. Die Gefahren im Netz sind nicht größer oder kleiner als in der Realität auch.

Irgendwo in der übererwachsenen Welt müssen Kinder und Jugendliche unbefangen miteinander spielen können. Die Spiele mit denen sie das tun, spiegeln oft nur die Realität wieder, in die hineinwachsen. Viele Erwachsene scheinen diesbezüglich naiver zu sein als ihre Kinder

Daneben ist es nicht so, dass es keine Alternativen gäbe. Spiele “bestimmter Natur” laufen oft nur unter MS Windows. Installieren Sie ihren Kinder doch einfach ein anderes Betriebssystem oder geben Sie ihnen die Möglichkeit sich selbst zu vernetzen. Hauptsache Sie suchen nicht die einfachste Lösung. Vielleicht gibt es dann auch wieder mehr Informatiker und Ingenieure in diesem Land!!

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Randnotiz: Wie sicher sind Fingerprint-Systeme?

Beitrag von plusminus, in dem Reporter mit Hilfe des CCC das Fingerprintsystem von Edeka überlisten. Mehr Infos auf netzpolitik.org:

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