Adobe AIR nun auch für Linux

Die Entwicklungsumgebung Adobe AIR gibt es nun auch für Linux:

Mit Adobe AIR (Adobe Integrated Runtime) lassen sich (Web-) Anwendungen erstellen, die sich nahtlos und betriebssystemunabhängig auf dem Desktop einbinden lassen. Sie werden als Rich Internet Applications (RIA) bezeichnet und setzen auf HTML, CSS, Javascript und Flash. Ein junges Beispiel einer solchen RIA ist das in der letzten Woche in Beta-Phase gestartete Photoshop-Express, ein stark abgespeckter, webbasierter Ableger der bekannten Bildbearbeitungssoftware Photoshop. Ziel der Entwicklung sollen internetunabhängige Anwendungen für Netzwerke sein. Auch die Online-Office-Suite Google Docs ist eine RIA, die in absehbarer Zeit offline benutzbar werden soll.

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LegalTorrents

Mashable stellt heute die Beta LegalTorrents vor, eine Communityseite auf der ausschließlich legale “Dateien” zu finden sein sollen (der Name ist wirklich etwas suggestiv):

In any case, LegalTorrents is a torrent tracker which specializes in 100% “legal” files - public domain videos, books, games, images and MP3s. I put “legal” in quotes because I could never settle for the music industry’s definition of “illegal,” which is basically “everything we call illegal and even the stuff we said it’s legal, and then later changed our minds.” But, for the sake of simplicity, I think we can all agree that we know what LegalTorrents is about.

Vor allem als Vorzeigeprojekt finde ich das Ganze gut, um die Stumpfsinnkeit von Behauptungen, die sich auf die Technologie als solche beziehen, zu entlarven.

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Links für den 31.03.2008

Schockwellenreiter - Social Networks selber bauen

Zweinull.cc - Zehn Thesen zur digitalen Zukunft

Netzpolitik - Auskunftsanspruch im Bundestag

Guardian (James Meek) - In our age of privacy the postcard is an endangered, subversive species

Financial Times - Musik liegt in der Luft (es geht um Abomodelle)

Globetrotter Berkeley - Conversations with History

und eher aus der Reihe erschreckend…

Media Chart - In the news

Ein Grund mehr bei Wahlen auf Computer zu verzichten

Fefe weisst ganz richtig darauf hin, warum es sinnvoll ist, dem Einsatz von Wahlcomputern so kritisch wie möglich gegenüber zu stehen. So hätte man wohl die Manipulation in Altötting, nicht mehr aufklären können. Mich hat es auch überrascht, wie der Betreffende als Kandidat überhaupt noch Wahlvorstand werden konnte, da dies in meinem Heimatort bei der letzten Kommunalwahl nicht mehr möglich gewesen wäre:

Ein Wahlskandal erschüttert den Wallfahrtsort Altötting: In der oberbayerischen Kreisstadt hat ein Stadtratskandidat der SPD in großem Stil Stimmzettel gefälscht. 113 davon hat der geständige Peter Kohlmorgen (64) nach bisherigen Erkenntnissen manipuliert. Dabei nutzte er sein Amt als Wahlvorstand seines Stimmbezirks aus. Während die restlichen Wahlhelfer die abgegebenen Stimmen von Bürgermeister- und Landratswahl auszählten, machte er sich an den Stadtratswahlzetteln zu schaffen.

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Podcasts mit freier Musik

Phlow hat sich umgekuckt und die 5 besten deutschen Podcasts mit freier Musik gewählt. Anders als noch vor ein paar Jahren, findet man nicht mehr nur experimentellen Elektro, sondern eine gute Auswahl aus nahezu allen Genres:

Wo gibt es solch einen Service? Diese Art der Aufmerksamkeitsökonomie gab es bisher nicht in dieser Art. Die Radiosendungen lassen sich nicht nur runterladen, sondern außerdem fein abgepackt die Musik in Form von Links auf die jeweiligen Websites. Service ist alles!

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Kommentar-Probleme: re-Chaptcha

Ich setze auf dieser Seite das Wordpress-Plugin re-Chaptcha ein, da ich 1) den Spam reduzieren will und 2) das Projekt (übersetzen von freien Texten für archive.org) für eine gute Sache halte. Leider gibt es immer öfter Schwierigkeiten mit der Technik und angegebene Wörter sind unlesbar.

Wenn sich die Schwierigkeiten weiter bemerkmar machen, schalte ich es ab. Bis dahin gebe ich den Tipp, dass es auch ausreicht nur ein Wort zu entziffern. Bei re-Chaptcha arbeitet man wohl bereits daran, die Wörter lesbarer zu mache.

Deutschlandradio: Anti-Rootkit

Kurzer Beitrag des Deutschlandfunks zum Thema Rootkits:

Eine hinterlistige Variante der Virusattacken sind so genannte Rootkits: sie nisten sich bereits beim Start tief im System ein und sind deshalb besonders schwierig zu entdecken. Von der Musikbranche selbst früher eingesetzt, sucht die Industrie jetzt mühsam nach Wegen, die Geister wieder loszuwerden.

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Ökonomie am Rande

Sudhir Venkatesh ist Soziologe und hat sich als solcher für sein Buch Gang Leader for a Day in die “unteren Gesellschaftsschichten” der USA begeben:

Das Problem der amerikanischen Gegenwart sind aber wohl weniger die Gangs, Drogendealer und Kleinganoven als die neuen und alten Reichen, die nach dem Slate-Magazine auch mal jemand untersuchen sollte.

Julia Friedrich hat sowas ähnliches in Deutschland gemacht, eine Milieustudie an der European-Business-School Oestrich-Winkel.

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