Forschungsergebnisse für alle
Es ist bereits seit längerem bekannt, dass Harvard seine Bücher und Zeitschriften unbegrenzt zugänglich machen will. Im FAZ-Interview erläutert der Bibliotheksdirektor Robert Darnton wie er mit den Kritikern umgeht [via]:
Wir wollen nicht die Zeitschriftenpreise unter Druck setzen, wir wollen die Natur des Kommunikationssystems in der Welt des Lernens verändern. Einige hier in Harvard haben nun gesagt: Vielleicht sind die Zeitschriften von Elsevier und Springer und Wiley ja wirklich zu teuer, aber wie steht es um die kleinen Forschungsjournale und die Organisationen, die sie herausgeben? Müssten die nicht Abonnenten verlieren, wenn Harvard Artikel frei zum Herunterladen anbietet? Das ist ein Argument, das ich sehr ernst nehme. Trotzdem halte ich es für irreführend. Nur, weil in einer solchen Zeitschrift womöglich alle fünf Jahre mal ein Artikel eines Harvard-Professors erscheint, wird niemand sein Abo kündigen. Es besteht da kein Grund zur Panik.
Kritik findet man indes bei der Wissenswerkstatt.
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