“Net Neutrality is a load of bollocks”
Die Überschrift gibt die Meinung von Virgin Medias neuem Vorstandsvorsitzenden Neil Berkett wieder und man kann daraus in etwa schließen, wo er die Position seiner Firma in der Debatte rund um Netzneutralität sieht. Ich habe keine Ahnung wie die Führungsetagen größerer deutscher Unternehmen über dieses Thema denken, aber es würde mich nicht überraschen, wenn wir hierzulande bald ähnliche Anmerkungen vernehmen werden.
In Großbritannien droht es, folgt man der für die Regulierung verantwortlichen OFCOM, so gehandhabt zu werden (Chairman Lord Currie):
“It’s as well it hasn’t come over here, as it’s a somewhat confused debate… [I] think it’s a thoroughly bad idea not to charge for quality of service.
“I do see competition law as the answer to many of the issues.”
Eine (in alle Richtungen ausgreifende) Diskussion wie um den BBC iPlayer kann ich mir in Deutschland zwar nicht vorstellen, da die Interessenslage hierzulande anders verteilt ist (immer noch eher in die Richtung ob öffentlich-rechtliche überhaupt ein großformatiges Internetangebot unterhalten sollen/dürfen). Wobei mir allerdings bestimmte Szenarien nicht vollends abwegig erscheinen, wenn es z.B. auf einmal heißt, öffentlich-rechtliches (und frei zugängliches) Showformat gegen privates (im Marktzugang u.U. erheblich beeinträchtigtes) Aboshowformat.
Tags:bbc iPlayer, Netzneutralität, öffentlich-rechtlichKommentare
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[...] Freie Netze gibt einen Denkanstoß für eine deutsche Debatte, sollte hier ein öffentlich-rechtliches [...]