Lawrence Lessig bei Charlie Rose
Tags:changecongress, Freie Kultur, Lawrence_LessigBilder der Wahlnacht unter CC
Die Bilder der Wahlnacht, auf welchen man Barack Obama mit Familie sieht, wurden auf Flickr unter CC-Lizenz veröffentlicht.
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Tags:Creative Commons, Freie KulturWiki the Law
Ich unterstütze die Idee von Telemedicus mit Hilfe eines Wikis einen Alternativentwurf des Telemediengesetzes (TMG) zu erarbeiten. Wer an dem Projekt interessiert ist, findet Infos im Wiki oder kann sich in die Mailingliste eintragen.
Tags:Telemedicus, Telemediengesetz, WikiEndnote vs. Zotero - Literaturverwaltung geht auch anders
Im vergangenen Monat haben wir uns im Rahmen der Free Culture Conference auf folgende Prinzipien geeinigt:
Free Culture an der Universitaet heisst:
- freier Zugang zu wissenschaftlichen Materialien (Open Access)
- freie Lern- und Lehrmaterialien (Open Educational Resources)
- Freie Software und offene Formate statt proprietäre Loesungen
- Universitaere Patente dienen dem Allgemeinwohl (Freie Software, Medikamente, …)
- Freier und nicht gefiltert oder zensierter Zugang zum Internet
Im Folgenden kommt es mir vor allem auf den dritten Punkt an:
Bislang war mir gar nicht bewusst, dass es mit Zotero eine Open-Source Alternative zu dem Literaturverwaltungsprogramm Endnote gibt, das in der Einzelplatzversion zu nicht gerade studentenfreundlichen Preisen zu haben ist und außerhalb von Universitäten und Forschungseinrichtungen vermutlich kaum genutzt wird.
Für die Universitäten stellt der Erwerb der Lizenzen eine Anschaffung dar, die nur von bestimmten Einrichtungen (mit dem entsprechenden Kleingeld) getätigt wird, was dazu führt, dass einigen Studenten in Deutschland die Software zu Verfügung steht, anderen hingegen nicht. Hinzu kommt, dass die Entwicklung in der computergestützen Literaturverwaltung in privaten Händen verbleibt, obwohl es sich dabei um etwas für die Wissenschaft essentielles handelt, was meiner Ansicht nach in der Universität stattfinden sollte.
Umso problematischer ist es, dass die Entwickler von Zotero vom Center for History and New Media der George Mason University gerade vom Eigentümer von Endnote auf 10 Millionen Dollar verklagt wurden, wie auf Slashdot zu lesen ist:
Thomson Reuters, the owner of the Endnote reference management software, has filed a $10 million lawsuit and a request for injunction against the Commonwealth of Virginia. Virginia’s George Mason University develops Zotero, a free and open source plugin to Mozilla Firefox that researchers may use to manage citations. Thomson alleges that GMU’s Center for History and New Media reverse engineered Endnote and that the beta version of Zotero can convert (in violation of the Endnote EULA) the proprietary style files that are used by Endnote to format citations into the open CSL file format.”
Was die Klage angeht, teile ich die Ansicht von Nelson Pavlovky von FreeCulture.org, der meint, dass sich Firmen, die es nötig haben ihre Kunden zu verklagen, ohnehin auf dem absteigenden Ast befinden:
It seems to me that if any universities are paying for site licenses for Endnote they should join George Mason University in refusing to renew their Endnote license and instead direct funds towards supporting Zotero development (or other developing open source citation management systems). Companies that sue their customers are usually on their way out anyway, it’s time to get off of the sinking ship and prepare for the future. The person who sent out the e-mail about the decision to the GMU community was John G. Zenelis, the “University Librarian/Associate Vice-President, Information Technology”… there may be someone with a similar position at your school who you could talk to. Why not try talking to your university librarian(s) today about transitioning your school from Endnote to Zotero?
Zu den einzelnen Details der Klage kann ich natürlich wenig sagen. Jedoch glaube ich, dass an der Position von Nelson etwas dran ist und wir als Studenten Alternativen zu der Vielzahl von kommerziellen Programmen finden müssen, die uns an den Universitäten um die Ohren geschlagen werden.
Zudem muss auch für Menschen die nicht eingeschrieben sind oder die nicht in der Forschung tätig sind, die Möglichkeit bestehen, auf moderne wissenschaftliche Hilfsmittel zurückzugreifen. Unabhängig davon, ob sich dabei lediglich um Office-Software, Statistikprogramme oder eben um Literaturverwaltung handelt.
Man darf deshalb gespannt sein, wie das Verfahren ausgeht und bis dahin fleißig das wirklich einfache Firefox-Plugin Zotero nutzen.
Tags:literaturverwaltung, software, Urheberrecht, WissenschaftWie misst man Bildung?
Ein aktueller Artikel bei Telepolis greift die schon vielerorts geäußerte Kritik an den CHE-Rankings neu auf und bezieht sich auch explizit auf die mangelnde Offenheit gegenüber Open-Access Publikationen. Allgemein geht es um die unterschiedlichen Methoden mit denen versucht wird, Qualität im Bildungsbereich quantiativ zu messen.
Im Grunde ist dem nichts mehr hinzufügen, außer dem Aufruf eine Alternative zu schaffen, welche Studierende und Lehrende zu Wort kommen lässt, statt nur Zahlen und Profs. Ein Wiki wäre für hierfür wunderbar geeignet.
Tags:bildung, openaccess, Wiki

